Der Tourismus begann
mit der Erschließung der Kolowrats-Höhle 1845 und dem Bau zahlreicher
Steiganlagen ab 1870 durch den Alpenverein. 1883 wurden das Untersberghaus
(heute Zeppezauer-Haus) und achtzehn Jahre später das Stöhr-Haus eröffnet.
Die seit dem Ende des Ersten Weltkrieges beliebte 7,5 km lange Schiabfahrt
vom Salzburger Hochthron über die Schweigmühl Alm nach Fürstenbrunn
wurde 1926 erstmals mit Stangen markiert und gilt als sehr anspruchsvolle
hochalpine Abfahrt.
Die schon zu Beginn
des 18. Jahrhunderts bekannte Schellenberger Eishöhle wurde erst 1925
der Allgemeinheit zugänglich gemacht und 1937 der Thomas Eder Steig
zur Mittagsscharte gebaut. Bereits kurz vor dem Ersten Weltkrieg wollte
man von Salzburg aus eine Seilbahn auf den Untersberg bauen, die jedoch
erst 1961, von St. Leonhard aus bis zum Geiereck, verwirklicht wurde
und heute jährlich an die 140.000 Touristen transportiert.
Als beliebtes Ausflugsziel
bietet er eine Vielfalt an Wanderwegen, eine ganzjährig betriebene Seilbahn
mit einer Schiabfahrt, einen Radrundwanderweg, anspruchsvolle Klettertouren,
bezaubernde Eishöhlen und gemütliche Hütten im Gipfelbereich. Das Anziehende
an diesem Berg ist jedoch seine zauberhafte Naturlandschaft.