Die Fürstenquellen

Riesenquellen, Brunnen und Wasserversorgung der Stadt Salzburg

Die Bedeutung des Untersberges als wirtschaftliche Ressource hängt eng mit dem vorzüglichen Quellwasser und dem Untersberger Marmor zusammen. Erst mit der Entdeckung von Eishöhlen, zu Beginn des 19. Jhdts., erlangt der Untersberg auch touristischen Ruf. Das Wasser der Riesenquelle bei Fürstenbrunn wurde bereits im 15 Jh. mit Wasserreitern zum Hof nach Salzburg gebracht. 1875 wurde die erste Wasserleitung installiert.

Die ältesten bekannten Arbeiten aus Untersberger Marmor wie Säulen, Grabdenkmäler, Urnen und Inschriftenplatten sind aus der Römerzeit. Die Verwendung des Steines lässt sich durch die gesamte Bau- und Kunstgeschichte der Region um Salzburg verfolgen. Beginnend mit römischen Grenzsteinen sowie Urnen liegt jedoch der Höhepunkt seiner Verwendung vor allem als Statuenmarmor in der Renaissance und im Barock (Residenzbrunnen, Sbg., Pestsäule Wien I u.v.m.).

Durch die Almwirtschaft entstanden große waldfreie Flächen und die Bewirtschaftung erreichte im Mittelalter einen Höhepunkt. Der Waldbestand wurde im Berchtesgadener Bereich vor allem für die Saline verwendet und zeitweilig war der Berg fast vollständig entwaldet. Erst gegen Ende des vorigen Jahrhunderts kam es wieder zu einer kontollierten Aufforstung.

Jagd-, Forst- und Almwirtschaft

Geschichte, Waldnutzung und ökologische Aspekte

Steinbrüche, Bergbau und Kugelmühlen

Nutzbare Gesteine und deren Verwendung

Untersberger Marmor

Abbau, Farbvarianten und geschichtliche Entwicklung

  © Universität Salzburg, Abt. für Regionale und Angewandte Geologie